St. Josef der Arbeiter in Senden Gottesdienst Ministranten Stadtbücherei Senden Kindergarten
St. Josef der Arbeiter in Senden Gottesdienst Ministranten Stadtbücherei Senden Kindergarten
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Liebe Schwestern und Brüder, 

das Jahr 2020 wird uns lange in Erinnerung bleiben. Noch nie haben wir es erlebt, dass die Heilige Woche und das Osterfest ohne Beteiligung der Gläubigen gefeiert werden musste. Noch nie waren wir durch Ausgangsbeschränkungen so sehr auf uns zurückgeworfen wie dieses Jahr.

Noch nie haben wir uns so nach Nähe gesehnt, wie jetzt. 

Wenn ich die Situation positiv betrachte, dann kommt mir in den Sinn, dass wir ganz nah dran sind am Leben zur Zeit Jesu.

Diese Fastenzeit hatte ihren ganz eigenen Tiefgang. Wir hatten Zeit, Gott  ganz nahe zu kommen. Durch die Not, die die Corona Krise in uns ausgelöst hat, sind wir wieder mehr gläubige Menschen geworden. Wir haben erkannt, welcher Schatz das gemeinsame Gebet ist, auch wenn Jede und Jeder von uns zuhause gebetet hat. Der Klang der Glocken hat uns immer wieder begleitet und wir haben das Verbindende gespürt. Wir waren vom Empfang der heiligen Kommunion ausgeschlossen und haben die „geistige Kommunion“ kennengelernt. Wir haben neue Rituale erschlossen, um unseren Alltag zu strukturieren. Plötzlich kam der Gottesdienst in unsere Wohnzimmer und der Hausgottesdienst an unseren Esstisch. Unzählige fromme und schöne Videos wurden per Whats App versandt, um einander Mut zu machen. Junge Menschen machten sich auf, um Einkaufshilfen für Ältere zu organisieren. Arbeitgeber entschlossen sich, ihr Personal, das keine Arbeit mehr hatte, für soziale Dienste zur Verfügung zu stellen. Auf der Straße grüßten wir uns plötzlich überschwänglich freundlich und freuten uns, dass wir gesund sind. Wir haben gelernt, dass wir aufeinander achten müssen. Wir haben Verzicht gelernt. Wir haben gelernt anzunehmen, was nicht zu ändern ist und unser Ego zu überlisten. Wir haben innere Kämpfe gekämpft und Tränen geweint – aus Solidarität. Der Papst hat uns  in einer Generalabsolution die Sünden erlassen. Wir haben eine einmalige Fastenzeit erlebt, die uns vorbildlich auf Ostern vorbereitet hat.

Wie war das damals:

Das letzte Abendmahl fand aus Angst vor Gefahr hinter verschlossenen Türen statt. Jesus wurde vor den Augen seiner Freunde weggeführt und verhaftet.  Die Jünger waren alleine. Aus Angst vor den Häschern durften sie sich nicht auf der Straße zeigen. Der Herr wurde gekreuzigt – alles war aus. Kein gemeinsames Mahl war mehr möglich. Die Depression war riesig. Jesu Beerdigung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Hätten sich die mutigen Frauen nicht über die Gesetze hinweggesetzt, aus Barmherzigkeit, um ihren toten Freund zu salben – die Welt wüsste heute nichts mehr von diesen Ereignissen.

Gott sei Dank, dass er wahrgemacht hat, was er versprochen hatte. Er hat uns nicht im Ungewissen und im Dunkeln zurückgelassen. Jesus ist auferstanden und er lebt – bis heute ist er unter uns. Er hat seine Zusage wahr gemacht: „Ich bin bei Euch, alle Tage bis zum Ende der Welt“. Ja, er ist da und er bleibt da. In jedem Herzen will er seinen Platz. In jedem Werk der Barmherzigkeit will er gesehen sein. In jedem Menschen will er uns Antlitz werden. 

Liebe Schwestern und Brüder, freut Euch über die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Freut Euch, dass Gott seinen Sohn für unsere Sünden geopfert hat, zum Heil der Welt. Freut Euch und seid fröhlich, denn die Liebe hat den Tod besiegt und Einzug gehalten in uns. Sie bringt uns Frieden und Versöhnung. Die Kraft des heiligen Geistes hat wahr gemacht, was wir uns so sehr gewünscht haben. Wir haben Anteil am Leben erhalten. Wir sind als Leib Christi mit Jesus auferstanden – und werden nicht mehr sterben. Das ist die Verheißung, die uns jubeln lässt.

Äußere Zeichen sind nicht mehr so wichtig. Der Herr hat Einzug gehalten – er ist da – IN UNS! Halleluja! Halleluja! Freut Euch – Jesus lebt.

Ich wünsche Ihnen von Herzen ein frohes und gesegnetes Osterfest. Der Osterjubel erfülle die Häuser und Herzen. Strahlen wir den aus, der ALLES für uns gegeben hat. Und wenn die Zeit der Krise vorbei ist, dann lasst uns wieder gemeinsam Gottesdienst feiern. Ich freue mich schon darauf.

Herzlichst

Waldemar Obrebski, Stadtpfarrer

 

Fernsehgottesdienste

 

Palmsonntag, 5.4.

9:30 Uhr ZDF 

Mit Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn aus Wien

 

9:55 Uhr BR 

Mit Papst Franziskus

Gründonnerstag, 9.4.

8:00 Uhr ORF

Mit Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn aus Wien

Karfreitag, 10.4.

10:00 Uhr ARD  evangelisch

Dom St. Petri Bautzen

Karfreitag, 10.4.

21:10 Uhr  BR     

Papst Franziskus betet den Kreuzweg

Sonntag, 12.4.

10:00 Uhr  BR

Papst Franziskus spendet den Segen „ubi et orbi“

Ostermontag , 13.4.

10:00 ARD  evangelisch

St. Nikolai Lemgo

Sonntag, 19.4.

9:30 Uhr

Aus der Kirche St. Maximilian in München

 

 

 

Radio Horeb

 

Palmsonntag, 5.4.

9:55 Uhr

Live aus Rom

Gründonnerstag, 9.4.

9:25 Uhr

Live aus Rom

 

20:30 Uhr

Hl. Messe St. Anna Altötting

Karfreitag, 10.4.

10:00 Uhr

Kreuzweg aus dem Dom Köln

 

15:00 Uhr

Karfreitagsliturgie aus St. Anton / Kempten

Ostersonntag, 12.4.

9:55 Uhr

Ostermesse mit Papst Franziskus

 

11:55 Uhr

Segen „ubi et orbi“ aus Rom

Ostermontag, 13.4.

 10:00 Uhr

Hochamt aus dem Dom Köln

 

 (Siehe auch Rubrik Aktuelles - Wochenbrief)

 

 

 

Hier informieren wir Sie über die neuesten Bestimmungen und Maßnahmen infolge der Corona-Krise

 

 

Ab sofort können bis auf weiteres keine Gottesdienste mehr gehalten werden.

Die bereits angegebenen Messintentionen werden von unseren Geistlichen bei der täglichen stillen Messfeier im Gebet mit aufgenommen.

Für Ihr persönliches Gebet steht die Kirche zu den üblichen Zeiten offen.

Die Gläubigen werden gebeten, Gottesdienstübertragungen in Fernsehen, Radio oder Internet zu verfolgen. Eine Übersicht ist auf der Internetseite des Bistums zu finden unter www.bistum-augsburg.de.

Der Dienst an den Alten, Kranken und Sterbenden, d. h. die Spendung der hl. Kommunion für Schwerkranke und Sterbende sowie der Krankensalbung erfolgt in der bisher gewohnten Weise.

Sie erreichen Pfarrer Waldemar Obrebski unter der Tel.-Nr. 0173 6939600 und Kaplan P. Francis CST unter Tel.-Nr. 0176 45941669.

Beerdigungen finden weiterhin statt, allerdings sind die Aussegnungshallen ab sofort geschlossen und die Verabschiedung erfolgt nur am Grab.

Außerdem wird darum gebeten, den Kreis der Anwesenden klein zu halten. Das Requiem wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Taufen und Trauungen müssen - vorest bis 30.04.2020 - verschoben werden.

Die Erstkommunionfeier am 26.04. wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

 

Die Einrichtungen unserer Pfarrei wie Haus der Begegnung und Stadtbücherei sowie die Kindertagesstätten St. Christophorus und St. Josef bleiben bis auf weiteres geschlossen.

Ebenso ist das Pfarrbüro bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Sie können uns jedoch gerne telefonisch kontaktieren unter der Tel.-Nr. 90330. Wir sind bemüht, Ihre Anfragen auch weiterhin schnellstmöglich zu bearbeiten und für Ihre Anliegen da zu sein.

 

Diese Maßnahmen in unserer Pfarrei werden auf Anweisung des Bistums Augsburg regelmäßig entsprechend aktualisiert.

 

In Krisensituationen können Sie unter der Telefonnummer 0821 349 7 349 beim ehrenamtlichen Krisentelefon Augsburg Hilfe erfahren.

 

 

 

 

 

Herzlich willkommen...… auf der Homepage der Pfarrei St. Josef der Arbeiter in Senden.

Unsere Pfarrei besteht aus über 6000 Katholiken. Wir haben drei Gotteshäuser: unsere Hauptkirche St. Josef der Arbeiter, unsere alte Kirche St. Jodok sowie unser Kleinod, die Kapelle Maria-Hilf. Patronatsherrin der Pfarrei Senden ist Frau Maria Elisabeth Gräfin Thun-Fugger von Oberkirchberg.

Unsere Pfarrei liegt eher am Rand der Stadt Senden, die sich von jeher als Industriestadt einen Namen gemacht hat. Heute ist sie vor Allem von großen Einkaufszentren geprägt. Menschen aller Länder, Sprachen und Hautfarben wohnen hier gemeinsam zusammen. Das ist eine gute Chance für uns als christliche Gemeinde, Ökumene, Integration, tätige Nächstenliebe und die Solidarität mit Andersdenkenden täglich in den Blick zu nehmen. 

Damit dies gelingt, engagieren sich in unserer Gemeinde katholische Verbände wie die KAB und der katholische Frauenbund. Im Weltladen, der in der Stadtbücherei angesiedelt ist, kann man den „Blick über den Tellerrand“ üben und ganz nebenbei, bei einer Tasse Kaffee, durch den Einkauf hochwertiger, fair gehandelter Produkte auch noch einwenig Not lindern.

Unsere St. Christophorus-Einrichungen und der Kindergarten St. Josef kümmern sich um die Kleinsten und die Kleinen und bieten alle Möglichkeiten, die Kinderbetreuung heute fordert. 

Wenn das Leben schwerer wird und alleine nicht mehr zu meistern ist, bieten wir den älteren Mitbürgern in unserem Altenzentrum St. Elisabeth und dem damit verbundenen Pflegeheim eine liebevolle Betreuung. Die angeschlossene Tages- und Kurzzeitpflege bietet Abwechslung für noch mobile daheimlebende Senioren aber auch eine Aufschnaufzeit für Pflegende in den Familien.

Zusammengehalten wird unsere große Pfarrei-Familie durch erbauende Gottesdienste, die täglich stattfinden. Als Stadtpfarrer arbeite ich im Team mit meinen Mitarbeitern. Seelsorgerisch unterstützt mich Pater Rejimon Francis CST in allen Belangen.  

Wir sind gerne Ihre Ansprechpartner , heißen Sie in unserer Gemeinde herzlich willkommen und wünschen Ihnen viel Spaß, sich beim Stöbern auf unserer Homepage einen genaueren Überblick zu verschaffen. 

Es grüßen Sie herzlich  

Pfarrer Waldemar Obrebski

Kaplan Pater Rejimon Francis CST